Die Immobilie als eine passive Einkommensquelle

Geldscheine Für den Erwerb einer Immobilie gibt es zwei wesentliche Gründe 1) Zur Eigennutzung 2) Zur Fremdvermietung Eine Immobilie zur Eigennutzung zu kaufen ist keine Investition, sondern Luxus auf den der eine oder andere nicht verzichten möchte. Es ist schön ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu haben, es kann vieles erleichtern und ist ein Statussymbol, welches gern gesehen wird. Eine Immobilie zur Fremdvermietung ist aber eine langfristige Investition und kann mit dem richtigen Wissen oder guter Beratung die eigene Zukunft absichern, die Rente aufstocken oder den Kindern als Absicherung dienen. Eine passive Einkommensquelle ist die Immobilie daher erst, wenn diese fremdvermietet wird!

Warum ist die Immobilie eine passive Einnahmequelle?

Für mich ist die passive Geldeinnahme eine Geldmaschine, die zunächst aufgebaut werden muss und nach dem Start fast von alleine läuft. Um die richtige Immobilie zu finden, muss zunächst Zeit investiert werden. Zeit um sich professionell beraten zu lassen oder sich das Grundwissen anzueignen und Zeit um eine Immobilie zu finden, die den eigenen Ansprüchen entspricht z. B. der Preis, die Lage oder die Größe. Bedenken Sie, dass Sie diese Immobilie nicht selber bewohnen müssen daher muss sie nicht Ihren Wünschen entsprechen, sondern eine solide Geldanlage und gut vermietbar sein. Sobald Sie Ihre Immobilie aber gefunden haben und diese auch vermieten, erhalten Sie monatlich eine Miete auf Ihr Konto. Diese Miete ist das zusätzliche passive Einkommen, wofür Sie ab dem Einzug eines Mieters (Start der Geldmaschine) kaum noch eigene Arbeit investieren müssen.

Was ist der Vorteil dieser Einnahmequelle?

Wie schon im ersten Blogeintrag erläutert, gibt es viele Möglichkeiten ein passives Einkommen zu generieren. Warum die Immobilie jedoch einer der Besten ist, ist ganz einfach. Wenn die Immobilie im Vergleich zum Sparbuch gesetzt wird, belaufen sich die Zinsen beim Sparbuch auf gerade mal 0,05 % und weniger. Während eine Immobilie schon eine Rendite ab 5 % und höher einbringen kann. Hinzu kommt, dass das Risiko des Geldverlustes niedriger ist. Wichtig: Eine Immobilie hat einen Sachwert und ist somit gegen die Inflation geschützt.

Was ist beim Kauf einer Kapitalanlage zu beachten?

1) Setzen Sie sich Ziele fest

Überlegen Sie, was das Ziel des Kaufes einer Kapitalanlage ist. Wollen Sie reich werden? Wollen Sie Sicherheit im Rentenalter? Oder möglichweise eine Immobilie zur Absicherung Ihrer Kinder besitzen? Überlegen Sie warum Sie die Immobilie haben möchten. Orientierend an den Zielen können Sie entscheiden, ob Sie eher eine höhere oder niedrigere Rendite erwirtschaften möchten. Den je höher die Rendite ist, desto höher ist auch Ihr Risiko.

2) Immobiliensuche

Lassen Sie sich bei der Suche nach der passenden Immobilie Zeit. Lassen Sie sich von Experten beraten, wenn Sie keine Informationen zum Ort der Immobilie haben. Denn es ist möglich, dass ein Haus oder eine Wohnung in einer heute gefragten Gegend morgen schon an Wert verliert. Vergleichen Sie die Mietpreise in der Gegend und schauen Sie wie hoch die ortsübliche Miete ist. Holen Sie sich Informationen über die Wohngegend. Ist es eine beliebte Wohngegend oder stehen viele Wohnungen / Häuser leer? Die Informationen finden Sie zum Beispiel bei Vermieterverbänden. Kaufen Sie die Wohnung oder das Haus nicht aus dem Bauch heraus, sondern mit dem Kopf.

3) Kosten

Investieren Sie in die Immobilie nie mehr als sie es Ihnen Wert ist. Es geht Ihnen auch darum mit der Immobilie Geld zu verdienen. Neben den Erwerbskosten für die Wohnung / Haus kommen noch weitere Kosten hinzu. Hierzu zählen zum Beispiel die Grunderwerbssteuer, der Notar und eventuell der Makler. Die Makler und Grunderwerbssteuer liegen jeweils zwischen 3 und 6,5 %. Je nach Zustand der Immobilie können auch immer Renovierungskosten entstehen. Machen Sie sich drauf gefasst, dass bei älteren Immobilien zusätzlichen Renovierungen durchgeführt werden müssen, von denen Sie beim Kauf eventuell noch nichts wussten. Bedenken Sie, dass die Banken die Erwerbsnebenkosten überwiegend nicht finanzieren.

4) Papiere

Sie werden ein Teil einer Wohneigentumsgemeinschaft, sobald Sie eine Immobilie mit mehreren Wohneinheiten und somit Eigentümern kaufen. Dies bringt eine Verantwortung mit sich. Prüfen Sie deshalb mindestens die letzten 3 Protokolle der Eigentümerversammlungen. So erfahren Sie, ob eventuelle Renovierungsmaßnahmen geplant sind oder was in den letzten Jahren passiert ist. Die Eigentümergemeinschaft kann über gewisse Dinge nur gemeinsam entscheiden wie zum Beispiel über das Dach oder den Flur. Lesen Sie sich auch die Mietverträge durch, sowohl vom Mieter als auch Vermieter und prüfen Sie, ob spezielle Regeln getroffen wurden, welche die Rendite verkleinern können.

Vorteile und Nachteile bei der Kapitalanlage

Wie bei jeder Geldanlage, ist auch die Immobilie als Kapitalanlage mit Risiken verbunden: – Setzt man sein gesamtes Kapital auf nur eine Immobilie, muss man bedenken, dass für eine sehr lange Zeit kein Zugriff auf das Kapital besteht. Um ein Vermögen mit Immobilien aufzubauen, ist es empfehlenswert mehr als nur eine Immobilie als Kapitalanlage zu besitzen. Zusätzlich aber auch Geld zur Seite zu legen um auf unvorhergesehene Situationen vorbereit zu sein. – Verwaltungs- und Instandhaltungskosten dürfen nicht vergessen werden. Diese können in einzelnen Fällen sehr teuer werden. Auch hier ist es empfehlenswert einen gewissen Betrag von den Mieteinnahmen zur Seite zu legen um für die Maßnahmen vorbereitet zu sein. Neben den Kosten ist auch der zeitliche Aufwand für die Verwaltung nicht zu unterschätzen. Kauft man eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus zur Vermietung, muss man sich nicht nur mit der Instandhaltung und Mietersuche beschäftigen, sondern auch mit Mietnomaden, Beschwerden und die jährliche Mietnebenkostenabrechnung. – Mietausfälle sind hohe Risiken bei einer Immobilie zur Fremdvermietung. Wenn man eine zu hohe Kreditrate bezahlt, können schon 3 Mietausfälle den Anleger in eine schlechte Lage bringen. Umso wichtiger ist es, dass Sie beim Kauf der Immobilie daran denken, dass auch Mietausfälle vorkommen können und deshalb nicht die teuerste Immobilie kaufen oder sich zusätzlich absichern. Unabhängig davon, ob die Mieter nicht zahlen oder die Wohnung leer steht. Dies könnte auch die Mietrendite verringern. Wenn es aber nur Nachteile beim Kauf von Immobilien geben würde, dann würde sich in Deutschland keiner Immobilien kaufen. Deshalb folgen hier noch ein Paar Vorteile: – Der Vermögensgewinn spielt dabei eine große Rolle. Die Vermieter erzielen kurzfristig eine Rendite auf Ihr eingesetztes Kapital. Langfristig gesehen steigt der Wert der Immobilie und des Grundstücks. – Während das eingezahlte Geld auf das Sparbuch aufgrund der Inflation an Wert verliert, ist die Immobilie vor der Inflation geschützt. – Durch die Mieteinkünfte und deren möglichen Preiserhöhung, haben die Vermieter ein zusätzliches Einkommen oder eine Zusatzrente. – Ein wesentlicher Aspekt für die Immobilie sind die Steuervorteile. Allerdings wäre dies für mich nicht der ausschlaggebende Grund für den Erwerb einer Immobilie. Wollen Sie dennoch die genauen Vorteile wissen, kann ihnen Ihr Steuerberater helfen.

Fazit

Um sich mit Immobilien ein zusätzliches Einkommen zu generieren oder sogar ein Vermögen aufzubauen, muss diese fremdvermietet werden. Der Kauf der Immobilie darf nicht nach Bauchgefühl geschehen, sondern muss bedacht angegangen werden. Besonders als Immobilienanfänger sollte man sich professionell beraten lassen. Den neben den aussagekräftigen Vorteilen sind auch einige Risiken vorhanden die beachtet werden müssen.
Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, welche Möglichkeiten es in Ihrem Fall gibt um die Risiken zu minimieren oder zu umgehen. Artikel als PDF downloaden

Was sind passive Geldeinnahmen und warum sind sie wichtig?

Blauer Himmel mit Adler. Der Adler symbolisiert die Freiheit, die man mit passive Geldeinnahmen erhaelt Bevor ich auf das Thema passive Geldeinnahmen eingehe, möchte ich zunächst den Begriff „Finanzielle Freiheit“ definieren.

Allgemeine Definition

Finanzielle Freiheit ist die Möglichkeit, sein Leben zu leben, ohne sich Sorgen um die eigenen Finanzen machen zu müssen. Sprich das selbst bei einer Arbeitslosigkeit sämtliche Kosten gedeckt sind. Grundlage für die finanzielle Freiheit ist es, das eigene Einkommen zu erhöhen. Damit meine ich nicht nur die Arbeit als Arbeitnehmer oder Selbstständiger (aktive Geldeinnahme), sondern das Einkommen, welches wir zusätzlich verdienen. Die passiven Geldeinnahmen. Des Weiteren geht es darum, diese Einnahmen strategisch zu sparen und zu investieren also vermehren. Sobald die passiven Geldeinnahmen die monatlich laufenden Kosten decken, wird von finanzieller Freiheit gesprochen. Finanzielle Freiheit hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung. Während für die einen es darum geht sich leisten zu können was sie möchten z.B. regelmäßiger Urlaub, schicke Autos und schöne Immobilien. Leben die anderen nur von dem Nötigsten und sparen die überschüssigen Einnahme für ihre Zukunft. Es ist aber eine Tatsache, dass jeder der finanziell frei sein will, seine aktuellen Finanzen in die eigenen Hände nehmen muss und sich mit diesen auseinandersetzen muss! Die meisten Privatpersonen leben von dem was sie monatlich als Angestellter verdienen. Bei den meisten reicht es gerade so, ohne sein Konto monatlich zu überziehen. Hier bleibt auch nicht viel Spielraum um sich eine finanzielle Freiheit zu schaffen. Viele die ich kenne sagen, dass es nicht ihre schuld sei. Es sei die Schuld der Eltern, weil sie es uns nicht anders beigebracht haben. Der Schule, weil sie uns nur unnötige Formeln beigebracht hat. Oder die Schuld des Staates. Es sei nicht ihre Schuld, denn es wurde ihnen ja gar nicht anders beigebracht. Daher geht es gar nicht anders, als so zu leben wie bisher. Doch, es geht! Unabhängig von der Umwelt liegt es an uns was wir mit unserem Einkommen machen und wie wir es einsetzen um sich unsere finanzielle Freiheit zu ermöglichen. Wir haben es in der Hand und das ohne unseren Konsum stark beschränken zu müssen. Einige Möglichkeiten, um sich passive Geldeinnahmen zu bilden, möchte ich ihnen hier vorstellen.

Was sind passive Geldeinnahmen?

Unter passiven Geldeinnahmen wird das Einkommen verstanden, für welches wir nicht aktiv tätig werden müssen. Damit diese aber generiert werden können, muss zunächst Zeit und Arbeit investiert werden. Ein kleiner Auszug aus dem, was passive Geldeinnahmen sein können:

1 Kreative Arbeit

Zur kreativen Arbeit zählt jedes Talent, welches du als Hobby ausübst. Vielleicht schreibst du gerne? Fotografierst oder kennst dich gut mit Programmieren aus? Wie wäre es, wenn du deinen eigenen Roman schreibst und diesen als E-Book veröffentlichst? Einmal hochgeladen und jeder kann es kaufen. Du kannst z. B. auch deine Stockphotos online verkaufen. Oder du möchtest ein Video drehen, welches Tipps zum Programmieren beinhalten, und lädst es z. B. auf YouTube hoch. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Dies sind nur ein paar Beispiele, wie du mit kreativer Arbeit zusätzliches Geld verdienen kannst. Denn deinem Hobby gehst du eh nach.

2 Online Geld investieren

Zu unserer Zeit besteht die Möglichkeit unser Geld auch online zu investieren. Hier kann zwischen Privatleuten und Unternehmern unterschieden werden. Es gibt einige Online Portale wie z. B. auxmoney, wo du schon kleine Beträge investieren kannst und dir dein Geld, bei einem erfolgreichen Abschluss, auf das Konto überwiesen wird. Es gibt auch die Option Crowdinvesting. Hier kannst du für einen bestimmten Zeitraum stiller Teilhaber eines Unternehmens werden. Dafür bekommst du, je nach Vertrag, Zinsen ausgezahlt. Bedenke aber, dass für Investoren immer ein Risiko eines Verlustes besteht. Daher empfehle ich, immer gut über die entsprechenden Angebote zu informieren und sich eventuell Rat von erfahrenen Investoren zu holen.

3 Immobilien

Mit dem alleinigen Besitz einer Immobilie lässt sich noch kein passives Einkommen erwirtschaften. Hier entstehen eher Kosten wie z. B. Darlehenstilgung, Reparaturkosten etc. Interessant wird es erst, wenn die Immobilie vermietet wird.  Hierbei zahlt der Mieter teilweise ihr Darlehen bei der Bank und einige Nebenkosten, die ebenso auf den Mieter umgelagert werden können. Durch die Mietsteigerung erhöht sich Ihr passives Einkommen fast jährlich. Es gibt auch Firmen, welche die Verwaltung der Immobilie und die Mietersuche für Sie übernehmen. Wir z. B. bieten unter anderem das Gesamtkonzept inkl. einer Mietgarantie an. Durch die aktive Arbeit (kauf der Immobilie), und dessen Vermietung, haben sie sich passives Einkommen für die nächsten Jahre ermöglicht.

Warum sind passive Geldeinnahmen wichtig?

Alleine durch passive Geldeinnahmen wird keiner reich oder erlangt die finanzielle Freiheit. Diese Einnahmen ermöglichen es aber, sich einen Betrag zusätzlich zu verdienen, ohne viel Einsatz an eigener Arbeit. Sich quasi eine „finanzielle Maschine“ aufzubauen. Erst durch die Kombination aus dem Sparen und dem strategischen Investment, kann eine finanzielle Freiheit entstehen. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch die Gesundheit und die Beziehungen. Was bringt die finanzielle Freiheit, wenn man sich vorher „krank gearbeitet“ hat? Oder das soziale Umfeld vernachlässigt hat und nun alleine ist? Es gibt viele Möglichkeiten ein passives Einkommen zu generieren und sich finanziell unabhängig zu machen. Wie die zusätzlichen Einnahmen erwirtschaftet werden, was eingespart wird, worauf verzichtet und wohin investiert wird, bleibt jedem selbst überlassen. Voraussetzung für die finanzielle Freiheit ist die Zielsetzung und eine gute Planung. Artikel als PDF downloaden In dem nächsten Beitrag geht es um die Immobilie als eine passive Einkommensquelle in Form der Kapitalanlage.

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Der Weg zur finanziellen Freiheit – Bodo Schäfer